Egidienplatz im Nordosten der Altstadt

Am und um den Egidienplatz in Nürnbergs Altstadt gibt es mehr als Wilhelm I. zu entdecken

Die erste Besiedlung erfolgte außerhalb der ursprünglichen Stadtmauer an heutiger Theresien und Innererer Laufer Gasse durch Einrichtung eines zweiten Königshofes um 1040 und der Euchariuskapelle (1120?). Von der 1150 benachbart errichteten romanischen Egidienkirche blieb nicht viel übrig, allenfalls die Anlehnung des Neubaus an den Grundriss der Vorgängerkirche. Die neue Egidienkirche blieb der Stadt als einzig barocke Kirche erhalten.

im Pellerhaus, NürnbergAuch das hochinteressante Pellerhaus - genauer: der Rest - steht am Egidienplatz, allerdings seit 1957 hinter moderner Verkleidung. Mit verkleidet wurde das Imhoffhaus aus dem 16. Jh. (?), mehrfach umgebaut und im 2. Weltkrieg zerstört.
Ein Blick in den lichten Pellerhof belohnt mit einem Hauch Lebensgefühl patrizialer Renaissance.

Das Reiterstandbild am Platz erinnert an große Herrscher, ohne die viele Plätze leer wären.
Anders das dezent zurück gesetzte Denkmal für Philipp Melanchton mit der Inschrift: "Artium.Liberalium.Germanos.Lustauratoris". Ergo: überqualifiziert und nur bedingt loyal!


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