Langwasser mit viel Grün und guter Infrastruktur

Nach dem in Altenfurt entspringenden Bächlein im Langwassergraben benannt, das auch den Dutzendteich speist; fast eine Stadt für sich, reichlich umwaldet, wobei nicht der Lorenzer Reichswald in die Stadt wuchs sondern umgekehrt. Reichlich grüne Bänder und Inseln blieben erhalten - ein Naturpark mit viel Platz für Rasenfußballer rund 7 km vom Stadtkern entfernt
Nord- und Südteil werden durch die Bahnlinie mit beidseitigem Gewerbe getrennt sind. Dazu die kleine Neulandsiedlung, die nun auch nicht mehr so jung ist und sich in der Bebauung doch unterscheidet - eben Siedlungshäuser.

Der Stadtteil Langwasser ist in vier Statistische Bezirke aufgeteilt, die insgesamt über 34.000 EW (1997) zählen.

Geschichte:

1900/22 gab es hier im Wald einen Gefechtsschießplatz. Im Rahmen städtischer Sozialpolitik wurden 1920/21 unter OB Hermann Luppe Teilflächen urbar gemacht und landwirtschaftlich genutzt. 1924 wurde das Projekt zu einem städtischen Landwirtschaftsbetrieb mit Schweinezucht erweitert. 1925 entstand en zudem eine Wanderarbeiterstätte und 1927 ein Übergangsheim für obdachlose Familien...

Diese Einrichtungen wurden 1935 als Lager für Teilnehmer der Reichsparteitage und dergleichen genutzt, während das Märzfeld mit Kriegsbeginn als Kriegsgefangenenlager diente. Und der Bahnhof Märzfeld war seit 1941 Sammelstelle zur Deportation der Juden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Langwasser Internierungs- und Flüchtlingslager (Valka-Lager). 1947 kam das Gelände wieder an die Stadt Nürnberg und wurde ein Jahr später zur Bebauung freigegeben.

Die ersten Wohnblöcke erstellte die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungs-Baugenossenschaft Werkvolk (1951). Dann folgten die ECA-Siedlung, 1952 bebaute das gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmens Ideal, 1955 entstanden Betriebswohnungen der Druckerei Maul & Co. ("Photo-Porst-Siedlung").

1955 wurde ein Wettbewerbs ausgeschrieben, der die Erstellung eines Generalbebauungsplans zum Ziel hatte, mit dem eine weitere Zersiedlung unterbunden werden sollte. Den Zuschlag erhielten Franz Reichel, Hermann Scherzer und Landschaftsarchitekt Hermann Thiele. Baubeginn war 1957

Neuselbrunn

IBlick nach Langwasser Nord von U Bauernfeindm Nordwestzipfel, an das Messezentrum mit Silberbuck reichend. Bereits von der Münchener Straße aus - eben ab Messezentrum etwa - erblickt man die Wolkenkratzer dieser Parkwohnanlage der Gemeinnützigen Deutschen Wohnungsbaugesellschaft mbH Düsseldorf. Baubeginn war 1963, unter anderem mit einem 22geschossigen Wohnhaus mit 700 WE. Dazwischen findet man sicher auch Lebensqualität für individuelles und auch anonymen Wohnen.
Shopping am Heinrich-Böll-Platz in Nürnberg Langwasser Das an Altenfurt grenzende Langwasser Süd hat von Eingeschosser bis Hochhausklotz, Kindertagesstätte bis Seniorenwohnanlage, Gemeinschaftshaus bis Kirche fast alles.

Experimentierfeld in vielen Bereichen - Franken-Center, Gesamtschule...


empfehlenswert:
Gemeinschaftshaus Kultur (U-Station) Glogauer Str. 50 mit Bibliothek, Galerie, großen Veranstaltungssaal und Räumen, in denen interessante Kurse belegt werden können und Vereine sich treffen oder gefeiert wird.
Umwachsene Alltagskultur findet man aber auch in manchem Rasen - verspielte Fohlen.

damit die Kinder efahren, was Pferde sind: Fohlenduo im Rasen bei abbiegender Görlitzer Straße  in Langwassernikin den Wald reichende Seniorenwohnanlage "Zum guten Hirten"vielgestaltige neuere Wohnarchitektur  in Langwasser Süd, Nürnbergs Südosten

Anfang der 1980er wurde mit dem Bauabschnitt "Paula" das erste moderne autofreie Wohngebiet Deutschlands errichtet.

vorzügliche Verkehrsanbindung durch U-Bahn und nahegelegene Bahn- und Autobahnanschlsse machen Langwasser zum attraktiven Industriestandort.


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Langwasser in der Südoststadt von Nürnberg, Lage der Statistischen Bezirke im Stadtplan